Barahona

  • Die Region Barahona ist nur schwer zugänglich, denn sie befindet sich mehr als 200 km (dreieinhalb Stunden Fahrt) im Südwesten der Hauptstadt Santo Domingo an der Grenze zu Haiti. Es handelt sich um die ärmste aber auch naturbelassenste Region der Dominikanischen Republik. Hier sucht man vergeblich nach Hotelgruppen wie Gran Bahia Principe, Riu, Barcelo oder Iberostar: alle diese spanischen Ketten, ...
    © John Deckinga / 123RF

Die Region Barahona ist nur schwer zugänglich, denn sie befindet sich mehr als 200 km (dreieinhalb Stunden Fahrt) im Südwesten der Hauptstadt Santo Domingo an der Grenze zu Haiti. Es handelt sich um die ärmste aber auch naturbelassenste Region der Dominikanischen Republik. Hier sucht man vergeblich nach Hotelgruppen wie Gran Bahia Principe, Riu, Barcelo oder Iberostar: alle diese spanischen Ketten, die auf riesige All-Inklusive-Resorts spezialisiert sind und über ganz Punta Cana herrschen, sind noch nicht in diese unberührte Naturgegend mit unvergleichlichem Flair vorgedrungen. Hier wohnt man beim Einwohner oder in kleinen zauberhaften Hotels mitten in der Natur. Gewisse Lodges befinden sich sogar im tropischen Urwald, wie z.B. das Ranchon Platon. An diesen Ort gelangt man in einem Geländewagen, mit dem man die Reisfelder überquert. Er hat sich seit dem Zeitalter der Conquistadores kaum verändert. Es handelt sich um eine wirklich ungewöhnliche Stätte mitten im Wald am Ufer eines Flusses mit zahlreichen Wasserfällen, wo man in einer etwas besseren Baumhütte über dem Blätterdach inmitten der Natur übernachtet. Aber man findet auch luxuriöse Übernachtungsmöglichkeiten, wie das Casa Bonita, ein kleines Juwel direkt an einer Bucht mit Wald-Spa und einer Seilrutsche wie im Dschungelbuch!

Bereiten Sie sich darauf vor, stundenlang stehend im Fond eines Pickups zu verharren, permanent den Baumästen entlang der holperigen Urwaldwege auszuweichen, breite Flüsse zu durchqueren - kurz und gut, es handelt sich buchstäblich um eine Art "Camel Trophy"! Richtig, in der Region Barahona gibt es noch keine Autostraßen, und das ist auch gut so! Nach zwei Stunden Fahrt erreicht man die Kaffeeplantage La Mamie auf 900 m Höhe, und die Ankunft gestaltet sich wie in einem Abenteuerfilm! Man genießt danach den guten lokalen Kaffee und bewundert das fabelhafte Panorama, das die urwaldbedeckten Berge bis zum Meer einschließt.

Es gibt hier absolut keine Touristen, somit kann man leicht der lokalen Bevölkerung begegnen. In den Dorfstraßen begegnet man Kühen, man kann Hahnenkämpfen und Voodoo-Ritualen beiwohnen oder die Kinder beobachten, die im Fluss baden, der in das Karibische Meer mündet. Wenn Sie in Pedernales an der Grenze zu Haiti übernachten, können Sie einen Ausflug in diese ehemalige französische Kolonie unternehmen. Der schönste Strand des Landes, genannt Bahia de las Aguilas, wird mit Sicherheit nicht das Schicksal von Bavaro erleiden: Um hierher zu gelangen, muss man zuerst mehrere Stunden mit dem Geländewagen und anschließend mit einem kleinen Motorboot fahren. Die Belohnung? Ein wahrhaft paradiesischer Ort, wie auf bestimmten Inseln in Thailand oder auch an der Bucht von Along: glasklares Wasser, Steilwände und Felseninseln charakterisieren die Adler-Bucht, die völlig unberührt ist und sich so weit das Auge reicht erstreckt.

Barahona: was kann man unternehmen?

Die Kaffeeplantage La Mamie im Gebirge besichtigen, einen Bootsausflug zum Strand Bahia Las Aguilas unternehmen, einen Sprung nach Haiti ins Grenzdorf Anse à Pitre machen, die Seilrutsche im Wald von Casa Bonita ausprobieren, Pferdereiten, Moutainbiking, Trekking-Touren, die Larimar-Mine besichtigen - es handelt sich um einen endemischen Halbedelstein, der nur in der Region Barahona vorkommt.

Die Lagune von Oviedo, der Strand Bahia Las Aguilas, der See Enriquillo, die Stadt Pedernales an der Grenze zu Haiti.

  • Die ursprüngliche Natur.
  • Die zahlreichen Naturschutzgebiete
  • Die wunderschönen Strände
  • Der Kontakt zur einheimischen Bevölkerung.
  • Die unzureichenden touristischen Infrastrukturen.
  • Die schwierige Anfahrt.
  • Die Stadt Barahona, nach der die gleichnamige Region benannt ist, bietet keinerlei touristische Sehenswürdigkeiten.

Barahona: was sollte man besichtigen?

Die Küsten

Die Künste und die Kultur

Erinnerung

Ein leichter Regenmantel kann während der Regensaison durchaus von Nutzen sein. Denken Sie an einen Mückenschutz. Gewisse Sehenswürdigkeiten erreicht man nur über lange holperige Landwege, u.a. die Kaffeeplantage La Mamie, die Gemeinde des Wolkenwaldes (in Cachote) oder den Strand Bahia las Aguilas. Die Hotels der Region bieten bis auf wenige Ausnahmen (Casa Bonita, Pirates of the Caraibbean) nur begrenzten Komfort. Sie können in verschiedenen Gemeinden beim Einwohner übernachten.

Zu vermeiden

Vermeiden Sie die Regenzeit von Juni bis November. Die Stadt Barahona, nach der diese Region benannt ist, bietet keinerlei besondere Sehenswürdigkeiten.

Barahona: was sollte man essen?

Die reichhaltige und würzige dominikanische Küche ist das Ergebnis kreolischer, europäischer und afrikanischer Einflüsse. Stärkehaltige Lebensmittel (Reis, Süßkartoffeln, Kochbananen), Fisch und Krustentiere wie auch tropische Früchte gehören zu den Grundnahrungsmitteln. Sie werden sicherlich Gelegenheit bekommen, Languste oder Hummer zu kosten. Das landestypische Gericht namens Bandera besteht aus weißem Reis, dicken roten Bohnen und Schmorfleisch. Serviert wird es mit Salat und Kochbananen (platanos fritos). Der Rum ist nach wie vor das meistgeschätzte alkoholische Getränk und wird pur (die älteren Jahrgänge) oder als Cocktail getrunken. In der Dominikanischen Republik gibt es zwei Biermarken: Brahma und Présidente (das beste Bier!). Und zu guter Letzt kann man in Barahona, abseits der Hotelbuffets mit internationaler Standardkost, die unverfälschte Landesküche entdecken, die absolut himmlisch schmeckt, vor allem die tropischen Früchte, Mofongo de Camarone (Bananenpüree mit Crevetten) und Süßkartoffeln. Zum Frühstück gibt es verschiedene Konfitüren aus Mango, Orange, Banane, Passionsfrucht und Gojave. Ein typisches Gericht, das Sie mit Sicherheit essen werden, ist das Mangu, ein Püree aus gebratenen Bananen mit Zwiebeln und Käse.

Barahona: welche Andenken sollte man mitnehmen?

Schmuck aus Bernstein (gehärtetes braunes Harz) oder Larimar (himmelblauer Pektolith), Lederartikel, Flechtarbeiten, bunte naive Malerei (ein Erbe der Tainos-Indianer), CDs mit Merengue- oder Bachata-Musik, Zigarren, flüssiger Vanilleextrakt, Konfitüre, Rum und Kaffee sind die wichtigsten Souvenirs, die Sie von hier mitbringen können. Man findet sie überall, an den Stränden und insbesondere auf den lokalen Märkten. In der Region Barahona befindet sich der weltweit einzige Fundort des Halbedelsteins Larimar.

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