Angoulême

  • Die ehemals "Engolisma" genannte Stadt auf einem Plateau über dem Fluss Charente ist der Hauptort der gleichnamigen Region. In der französischen Comic-Hauptstadt gilt es, die bemalten Wände zwischen dem Rathaus und dem Platz Saint-Martial, zwischen dem Platz Champs-de-Mars und dem Bahnhof zu entdecken. Neben dem berühmten Comic-Festival finden hier im Laufe des Jahres unzählige Veranstaltungen statt: ...
    © Lilyana Vynogradova / 123RF

Die ehemals "Engolisma" genannte Stadt auf einem Plateau über dem Fluss Charente ist der Hauptort der gleichnamigen Region. In der französischen Comic-Hauptstadt gilt es, die bemalten Wände zwischen dem Rathaus und dem Platz Saint-Martial, zwischen dem Platz Champs-de-Mars und dem Bahnhof zu entdecken. Neben dem berühmten Comic-Festival finden hier im Laufe des Jahres unzählige Veranstaltungen statt: so zum Beispiel das Klavierfestival "Piano en Valois", das Spielefestival "Ludoland" oder die Gastronomiemesse "Gastronomade".
Und ganz nebenbei kann man die Altstadt mit ihrer Stadtmauer, den schmalen Gassen und uralten Gebäuden entdecken.

Angoulême: was kann man unternehmen?

Eine Kreuzfahrt auf der Belandre, die an der Stadt Angoulême vorbeifließt, oder ein Spaziergang auf der Befestigungsmauer, die die Stadt seit dem 4. Jahrhundert umgibt.

Das Rathaus beeindruckt durch seine imposante Größe. Es ist im neugotischen Stil gebaut, wobei die mittelalterlichen Türme des Schlosses der Grafen von Angoulême in die Baustruktur aus dem 19. Jahrhundert integriert wurden. Es diente bereits als Gefängnis und Kaserne, bevor es zum Sitz des Rathauses wurde.

Die Kathedrale St. Pierre ist ein wahres Juwel der romanischen Baukunst. Es handelt sich um das Wahrzeichen der Stadt. An der Fassade sind 70 in Stein gehauene Figuren zu sehen, die die Thematik des Jüngsten Gerichtes darstellen.

  • Die Architektur
  • Die Festivals (Comics, Internationales Jazz-Festival im Juni, der Stadtmauer-Rundgang...)
  • Auf dem Comics-Festival ist immer sehr viel los: Man ergattert nur mit Schwierigkeiten ein Autogramm seines Lieblingsautors.

Erinnerung

Die 22 Häuserfassaden von Angoulême, die mit Comics verziert sind: In der Tat sind zahlreiche Mauern bemalt, wie z.B. die Wand "Gaston und Prunelle", gezeichnet von Franquin in der Rue Hergé, die Wand "Titeuf", gezeichnet von Zept am Boulevard Pasteur, oder auch "Le jardin extraordinaire" (dt. der außergewöhnliche Garten), gezeichnet von Florence Cestac in der Rue Pierre Sémard.

Zu vermeiden

Während des berühmten Comic-Festivals sollte man besser nicht mit dem Auto nach Angoulême fahren: das Parken gestaltet sich dann sehr schwierig!

Angoulême: was sollte man essen?

Die "Cornuelles" sind dreieckige Mürbteigkekse und eine Spezialität der französischen Departements Charente und Deux-Sèvres. Im Südwesten Frankreichs werden diese Kekse traditionell in der Zeit rund um den Palmdonnerstag gegessen.

Angoulême: welche Andenken sollte man mitnehmen?

Eine Flasche Cognac der Marke Courvoisier, der auch als "Cognac Napoleons" bekannt ist. In der Tat hat Napoleon die Lager von Emmanuel Courvoiser im Jahre 1811 besucht und soll auch einige Flaschen in sein Exil auf die Insel St. Helena mitgenommen haben. Später ernannt Napoleon III den Cognac Courvoisier zum "offiziellen kaiserlichen Hoflieferanten", was ein Zeichen der besonderen Verbindung zwischen Napoleon und dem Haus Courvoisier zeugt, das zum Teil dank dieser Auszeichnung berühmt wurde.

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