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Sehenswürdigkeiten Iran

Die Landschaften

Der Iran ist ein gebirgiges Land, das zu großen Teilen von Wüste bedeckt ist. Mehrere Gebirgsketten (Zagros und Alborz, wo sich der höchste Gipfel des Landes befindet) ragen über der iranischen Landschaft empor. Diese Bergmassive sind untereinander durch verschiedene Hochplateaus und Täler getrennt, die größtenteils völlig ausgetrocknet sind.

Es gibt fast keine Flüsse im Iran. Der Bach Rud-e Kârun, der längste Wasserlauf des Landes, mündet in den Grenzfluss Schatt-al Arab, und der Safid ergießt sich ins Kaspische Meer.

Die Küsten

Die iranische Küste zieht sich am Ufer des Kaspischen Meers sowie am Golf von Oman entlang. Im Norden befinden sich wunderschöne Strände an einem 650 km langen Küstenstrich. Die Ufer im Süden sind ebenfalls wunderschön!

Die Städte

Die Städte des Iran bergen ein unglaubliches Kulturerbe im Bereich der islamischen Architektur, die von einer eindrucksvollen historischen Vergangenheit zeugt. Einzig und allein in der Hauptstadt Teheran findet man bereits zahlreiche herrliche Monumente. Im Rahmen eines Aufenthalts vor Ort ist die Besichtigung des Basars absolute Pflicht.

Die Künste und die Kultur

Der Iran gehört zu jenen Ländern des fruchtbaren Halbmonds, in denen die zivilisatorischen Grundlagen wie Ackerbau und Schrift entstanden. Daher ist die iranische Zivilisation auch eine der ältesten der Welt und mehrere Tausend Jahre alt. "Der Iran war seit jeher für seine Kultur berühmt" sagte einmal der berühmte Spezialist für den Iran, Richard Nelson Frye. Diese Kultur wird unterschiedlich zum Ausdruck gebracht: Sprache, Mythologie, Islam, Kunst, Poesie und Literatur.

Die Kultur des Irans hat große Ähnlichkeiten mit der hinduistischen Mythologie, weist jedoch auch bedeutende Unterschiede auf: Einerseits sind die Iraner mit allen indo-europäischen Völkern und insbesondere den arischen Volksgruppen Indiens verwandt, andererseits zeichnet sich ihre Kultur durch eine besondere moralische, und nicht nur mythologische Komponente aus. Die persische Mythologie ist eine der Grundsäulen der iranischen Kultur. Norouz ; das iranische Neujahr wurde 2009 von der UNESCO zum immateriellen Kulturgut erklärt.

Die iranische Sprache hat viele Schriftsteller beeinflusst, u.a. Goethe, und eignet sich besonders für die Verfassung von Poesie. Teppiche, Gartengestaltung und Kochkunst sind ebenfalls wichtige Bestandteile der iranischen Kultur.

Die iranische Kultur hat sich seit der Antike mehrfach gewandelt, insbesondere durch den Islam, der die Kunstentwicklung durch neue Kunstcodes bereichert hat. Heute interpretieren junge Künstler die großen iranischen Kunstwerke neu, indem sie moderne Elemente hinzufügen oder Reproduktionen in Form von Graffiti anfertigen.

Die Monumente

Die iranische Bevölkerung gehört zum arabischen Volksstamm und war bereits in früher Zeit in Geometrie, und insbesondere darstellender Geometrie versiert, was zum Bau von wahren architektonischen Meisterwerken führte.

Die iranische Architektur zeichnet sich durch repetitive geometrische Formen, reich mit Keramikelementen verzierte Oberflächen, geschnitzte Stuckverzierungen und Ziegel, sowie kalligraphische Motive und Blumenmuster aus.

Acht Monumente des Landes gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe: ARg-é Bam in Kerman, der Platz Naghsh-e Jahan in Isfahan, Pasagardes und Persepolis in der Provinz Fars, Tchogha Znabil in der Provinz Khuzestan, Mir Bozorg Tomb in Amol, Takht-e Soleyman im westlichen Aserbaidschan-e-gharbi und die Kuppel von Soltaniyeh in Zanjan.

Aber die Bravour und das Know-how der iranischen Architekten reichen weit bis über die Landesgrenzen hinaus. Somit wurden mehrere weltbekannte Gebäude von iranischen Architekten errichtet, die alle zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören: das Minarett von Jam in Afghanistan, das Mausoleum von Khoja Ahmed Yasavi in Kazakhstan, das Historische Zentrum von Boukhara und Shahrisabz, die Zitadelle, die Altstadt und die Festungsbauten von Darband in Dagestan und die Stadt Samarqand in Usbekistan.

Die Fauna und Flora

Die Zonen mit Halbwüstenklima sind das Reich der Raubkatzen und Gazellen, denn hier leben der eurasische Luchs, die Pallaskatze, die indische Gazelle, die Kropfgazelle oder das Wüstenkamel.

Einige Arten sind vom Aussterben bedroht, wie der iranische Gepard, von dem es nur noch ungefähr 60 Exemplare gibt. Auch andere seltene Tiere bevölkern die Landschaften des Iran: das persische Königshuhn, der persische Damhirsch oder bestimmte Fische.

Es gibt auch zahlreiche Vogelarten: Wildbussard, Turmfalke, Steinadler, Bartgeier, das Sandflughuhn in den Steppe oder die Kragentrappe in der Wüste.

Die ausgedehnten Wälder und Gebirgszüge sind ein idealer Lebensraum für Wildschweine, Bären, Hirsche und Steinböcke.

Allerdings ist der Iran seit den fünfziger Jahren mit zahlreichen ökologischen Problemen konfrontiert: Luftverschmutzung, Abholzung, Verwüstung, Wasserverschmutzung sowie die Versteppung der Sumpflandschaften aufgrund zunehmender Trockenheit.