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Tourismus im Einklang mit der Natur - dafür steht La Gomera. Auf der rund 1000km vom spanischen Festland entfernten Insel gibt es keine vollen Strände und kein lautes oder wildes Nachtleben. Gerade das macht die Insel zu einem beliebten Reiseziel für Individualurlauber. Hier können Sie noch die Originalität der zweitkleinsten Insel der Kanaren spüren.
Auf dem kargen Boden wachsen verschiedene Wildblumenarten, wie etwa der rote Teide-Natternkopf, eine seltene Pflanze, die einem großen spitz zulaufenden Kegel ähnelt und eine Höhe von bis zu 2 Metern erreichen kann oder die "Lotus corniculatus" eine gelbe Blume die sich im Frühling wie einen Teppich zur Schau stellt. Die Kakteen die die kleine Insel bevölkern wurden im 18 Jahrhundert aus Mexiko eingeführt. Die kanarische Dattelpalme (nur bis zu 5 bis 6 Meter hoch), deren Datteln essbar sind, jedoch nicht dieselbe Dattelqualität wie die des afrikanischen Kontinents hat gibt es hier auch. Die kanarische Dreinadelpinie besitzt wie der Name schon aussagt 3 Nadeln mit einer stattlichen Länge von 30 cm! Das besondere an dieser Pinie ist seine starke Feuerresistenz, Innerhalb kürzester Zeit wachsen am schwarzen Baumstumpf die grünen Nadeln wieder nach.Mitten auf der Insel entfaltet sich der gewaltigste und üppigste noch zusammenhängende Laurisilva- Wald der Welt. Er ist Teil des 1978 gegründeten Nationalparks, der etwa 10 Prozent der Insel ausmacht. Bei ausgedehnten Wanderungen können sie bis zu zwei Meter hohe Farne bestaunen. Monolithen, die die steilen Hänge beherrschen, terrassenförmige Anpflanzungen im Valle Gran Rey, den schönen Kieselsteinstrand Playa de Santiago, die Basaltsäulen von Los Organos, nicht zu vergessen die riesige Lavamasse des Roque de Cano, in der Nähe von Vallehermoso- das alles und noch viel mehr gibt es hier zu entdecken. Aber den außergewöhnlichsten Teil der Insel stellt der Nationalpark Garajonay in der Mitte der Insel dar. Das einmalige Ökosystem des Nationalparks Garajony wurde 1986 als Weltnaturerbe der UNESCO ausgezeichnet und genießt besonderen Schutz. Über die 4.000 Hektar des Parks erhebt sich als höchster Punkt der "Alto de Garajonay" mit stolzen 1.487 Metern. Ein sehr umfassendes Wegenetz macht die Erkundung dieses einzigartigen Waldes zu einem echten Vergnügen für jeden Naturliebhaber. Durch das ganzjährige feuchte Klima ist es hier oft sehr nebelig, so daß die immergrünen Baumstämme von einem Wolkenmeer umgeben und mit einer beeindruckenden Moosschicht bedeckt sind. Ein wahres Naturschauspiel aus Sonne, Nebel und Temperaturschwankungen zwischen dem Küstenbereich und hier oben im Nationalpark. Ungewöhnliche Tieren gibt es hier auch: die schwarze Witwe (eine giftige Spinnenart)und Fledermäuse sind hier zu Hause. Auch Kaninchen, Ratten und Mäuse gibt es auf der Insel, diese wurden aber durch Menschen eingeführt.
Während ihrem Aufenthalt auf der idyllischen Insel können sie hier eine ganz besondere Tradition erleben: El Silbo, die weltweit einmalige Pfeifsprache der Bevölkerung La Gomeras. Sie gibt es nur noch auf der Insel La Gomera, wurde einst aber von allen Ureinwohner der Kanaren gepflegt. Einst ist die Pfeifsprache entstanden, um die Kommunikation über die weiten Täler und tiefen Vulkanschluchten hinweg zu vereinfachen. Die Sprache steht seit 1982 unter dem Schutz der UNESCO und wird seit 1999 in allen Elementarschulen La Gomeras als Pflichtfach unterrichtet.
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Spanien- Alle Informationen im Überblick
La Gomera ist die meist besuchte der kleinen westlichen Inseln der Kanaren. Auf einer Gesamtfläche von 378 km² bietet Sie eine große Vielzahl an Landschaften: Monolithen, die die steilen Hänge beherrschen, terrassenförmige Anpflanzungen im Valle Gran Rey, den schönen Kieselsteinstrand Playa de Santiago, ...
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