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Südafrika

Südafrika ist bekannt für sein reiches Tierleben und die traumhaften Landschaften. Der Krüger Nationalpark und viele weitere Parks geben authentische Einblicke in das Reich der wilden Tiere. Meer, Berge, Ebenen, Wüsten und die verschiedenartigen Kulturen, machen es zu einem unvergesslichen Reiseland. Die Angebote für Surfen, Safaris und Sport überschlagen sich-von Ausflugszielen ganz zu schweigen.
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Auf einer Fläche von einer Million Quadratmeter erstreckt sich das Territorium Südafrikas ganz im Süden den afrikanischen Kontinenten. Als regionale Wirtschaftsmacht Afrikas grenzt die Republik Südafrika im Südosten an den Indischen Ozean und im Westen an den Atlantischen Ozean. Im Norden grenzen die Nachbarstaaten Namibia, Botswana und Simbabwe, im Nordosten Mosambik und im Osten Swasiland, an den Staat an der Südspitze Afrikas.

So Vielfältig die Landschaft ist, so vielfältig ist auch die Bevölkerung. Menschen aller Hautfarben, zahlreicher unterschiedler Ethnien und verschiedener Bevölkerungsgruppen leben nebeneinander in diesem Land. Durch die kulturelle Vielfalt wird Südafrika auch als Regenbogennation bezeichnet. Allerdings brachten diese vielen verschiedenen Menschengruppierungen auch Konflikte hervor, die noch heute in dem Land sichtbar sind. Vielschichtige Probleme und Unruhen machen das Verhältnis zwischen der nichteuropäischen Mehrheitsbevölkerung und den aus Europa abstammenden (weißen) Einwanderern aus. Die Politik und die Geschichte des Landes wurde stark von diesen Auseinandersetzung geprägt. Der Name Nelson Mandela ist auf ewig mit dem Land verbunden. Als farbiger Politiker kämpfte er jahrelang für die benachteiligte schwarze und farbige Bevölkerungsmehrheit, die während der Zeit der Apartheid geächtet wurden. Das dunkelste Kapitel Südafrikas beinhaltet die Rassentrennung. Schwarze, Farbige und Asiaten, die rund 79,2 Prozent der Bevölkerung ausmachen, wurden in Armenviertel, die Townships abgeschoben. Der Anteil der weißen Bevölkerung beträgt 8,9 Prozent, hauptsächlich sind es Nachfahren niederländischer, deutscher, französischer und britischer Einwanderer, die ab Mitte des 17. Jahrhunderts nach Südafrika immigrierten. Diese profitierten während der grausamen Zeit der Apartheid von Sonderrechten. Nelson Mandela gelang es die Apartheid durch seinen unbändigen Willen 1990 abzuschaffen, und wurde schließlich zum politischen Führer des Landes bis zu seinem Rücktritt im Jahr 1999. Er veränderte das Land grundlegend und führte als Erster überhaupt, gleiches Wahlrecht für alle Bürger ein. Er veränderte und bereicherte das politische Leben bis zu seinem Tod im Jahr 2013. Noch immer sind die Auswirkungen der Apartheid zu spüren, doch die verschiedenen Ethnien sind sich in den letzten Jahren wieder näher gekommen. Dennoch hat diese Zeit in dem multikulturellen Land seine Narben hinterlassen.

Südafrika ist ein rießiges Land und bietet durch seine vielseitige Flora und Flora jeden etwas. Sportliche Aktivitäten wie Tauchen und Surfen werden überall an den Küsten betrieben. Wer es gerne abenteuerlich mag, kann sogar auf Tauchgang mit dem berüchtigten weißen Hai gehen. Das Herz jedes Abenteurers und Tierliebhabers wird durch die immense Artenvielfalt an Wildtieren höher schlagen.

Hinsichtlich der Städte kristallisieren sich vor allem die Städte an der Westküste Südafrikas heraus. Auch wenn die eigentliche Hauptstadt Südafrikas, Johannesburg, keine sehr touristische Stadt ist, hat die heimliche Hauptstadt Südafrikas, Kapstadt, umso mehr zu bieten. Der berühmte Table Mountain (Tafelberg), thront über dem Antlitz dieser außergewöhnlichen Großstadt. Oft wolkenverhangen, strahlt das Wahrzeichen Kapstadts eine bedrohliche Schönheit aus, die Sie auf jeden Fall kennenlernen sollten. Mit der Seilbahn erreicht man den imposanten Tafelberg, dessen höchster Punkt 1073 Meter beträgt, für einen Preis von 10-15 Euro. Auf zahlreichen Wander- und Radwegen können Touristen den flachen Berg erkunden. Die sportlichen unter Ihnen, können den Berg auch bei einem sechsstündigen Fußmarsch erklimmen. Der Signal Hill sowie der Devil's Peak prägen ebenfalls das Bild der multikulturellen Stadt. Kapstadt präsentiert sich mit unglaublichen Panoramablicken, herrlichen weißen Stränden wie der Camps Bay, klarem Meerwasser und einer Vielzahl von Restaurants. Das Freizeitangebot ist enorm: neben zahlreichen Museen, wie dem Gold of Africa Museum, den Castle of Good Hope oder der South African Nationalgallerie, sollten Sie unbedingt die Waterfront, die größte Vergnügungs- und Einkaufsmeile Kapstadts besuchen. Daneben ist ein Besuch am Kap der Guten Hoffnung, dem südlichsten Punkt Afrikas, ein Muss! Das berühmte Kap liegt inmitten eines knapp 8.000 Hektar großen Naturreservates, welches unter dem Namen Cape Peninsula National Park bekannt ist.

Seit der politischen Wende Ende der 1980er Jahre, sind auch die Kapprovinzen zu attraktiven Reisezielen geworden. Stellenbosch , eine Provinz am Westkap Südafrikas, nur eine Stunde von Kapstadt mit dem Auto entfernt, ist nach Kapstadt die älteste von Europäern gegründete Siedlung im heutigen Südafrika. Liebevoll auch Stellies genannt, befinden sich hier traumhafte Weingüter und die renommierte Stellenbosch-Universität (13.000 Studenten). Außerdem ist Stellenbosch berühmt für seinen Reichtum an historischer Bausubstanz. Von allen Siedlungen, die am Kap während der Zeit der Holländisch-Ostindischen Handelskompanie gegründet wurden, ist die Innenstadt von Stellenbosch am besten erhalten geblieben. Besichtigen Sie auch die Botanical Gardens von Kirstenbosch und beobachten Sie die Pinguine und Robben am Cape Point und Seal Island.

Südafrika: die Schlüsseldaten

Flåche : 1219912.0 km2

Einwohnerzahl : 48782756 Einwohner

  • Südafrika ist für die Naturbeobachtung eines der interessantesten Länder in Afrika.
  • Die Strände sind wunderschön.
  • Wenig Zeitverschiebung.
  • Verglichen mit Deutschland sind die Jahreszeiten umgekehrt.
  • In städtischen Gegenden herrscht große Unsicherheit, insbesonders in Johannesburg und am Kap.
  • Die Lebenshaltungskosten sind relativ hoch.

Südafrika: was sollte man besichtigen?

Südafrika: welche Andenken sollte man mitnehmen?

Für jene, die über ein konsequentes Budget verfügen, ist Südafrika ein Einkaufsparadies. Selbstverständlich kann man bei Diamanten den besten Deal machen, da die Preise bis zu 30 % unter denen in Europa liegen. Man findet sie leicht (keine Mehrwertsteuer für Ausländer) in den großen Einkaufszentren. Was Schmuck und afrikanisches Kunsthandwerk betrifft, so gibt es davon hinreichend in den ?Kurios?, den Souvenirläden.

Südafrika: was sollte man essen?

In Südafrika können Sie die verschiedensten Küchen finden. In Durban, zum Beispiel, können Sie indische Spezialitäten von außergewöhnlicher Qualität kosten. In den Reservaten wird das abwechslungsreiche Essen normalerweise in Buffetform angeboten. Sie werden überrascht sein, dass die Preise in den Restaurants, im Vergleich zu Europa sehr vernünftig erscheinen.

In Südafrika wird sehr viel gegrillt. Picknickplätze sind ebenfalls sehr beliebt. In Afrikaans, wird Grillen auch als Braai bezeichnet, das zur Tradition des Landes gehört. Südafrikaner lieben Fleisch und so brutzeln von deftigen bis exotischen Köstlichkeiten, viele verschiedene Fleischarten auf dem Grill. Hähnchenschlegel, Steacks, Boerewors - eine lecker gewürzte Bratwurstrolle aus Rinder- und Hammelfleisch sowie Straußen- und Krokodilfleisch, kommen mitunter auf den Rost. Die deliziösen Saucen dürfen bei einem richtigen Braai natürlich fehlen. Ganz berühmt ist die Periperi-Chilli Soße oder das fruchtige Chutney. Als Beilage werden oft Süßkartoffeln- oder Kürbisspalten, aber auch Squashes und Butternuts (eine Kürbisart) gereicht. Maisbrei, dort zu Lande Pap genannt oder Sam, ein Xhosa-Gericht aus weißen Bohnen, begleiten die Fleischspeisen vom Grill ebenfalls häufig.

Das gemeinsame Mittagessen am Sonntag ist den Südafrikanern heilig. Auf den Tisch kommen alle möglichen Fleischarten, von Lamm über Huhn, Rind und Schwein, wird alles aufgetischt. Dazu noch ein kaltes frisches Bier und für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Südafrika belegt den dritten Rang als größtes Weinanbaugebiet der Welt. Weine von höchster Qualität werden in den großen Weinanbaugebieten der Städte Stellenbosch, Paarl, Franschhoek und Constantia angebaut. Die Geschichte des Weins in Südafrika beginnt exakt am 07. April 1652, als Jan van Riebeeck die Tafelbucht betrat, und bemerkte, dass sich der der südafrikanische Boden aufgrund des warmen Klimas optimal für den Weinanbau eignet. Die wunderschöne Studentenstadt Stellenbosch ist das Zentrum des südafrikanischen Weinbaus. 45 Prozent der Weinerzeugnisse kommen aus Stellenbosch und Paarl. Auf der Seite der Rotweine findet man unter anderem den Cabernet-Sauvignon, Syrah (Shiraz), Pinot noir, Merlot, Cinsaut und Pinotage (Rotweine). Chardonnay, Gewürztraminer und Muscadet zählen zu den bekannten Weißweinen.

Südafrika: was sind die kulturellen Besonderheiten?

Das Volk der Zulus, das aus etwa 10 Mio. Menschen besteht, hat sich im 19. Jahrhundert im Verlauf der Eroberungen des Shakas, dem großen Kriegsführer, im Lande angesiedelt. Die Zulus sind in Stämmen organisiert, haben immer noch einen König an ihrer Spitze (Goodwill Zwelithini) und genießen einen Ruf als eiserne Krieger. Manchmal marschieren sie in traditioneller Kleidung aus Leopardenfell, mit Schild aus Kuhhaut und Lanzen: dies wird Toyi Toyi genannt (und weiterhin bei politischen Demonstrationen praktiziert). Während der Tory Tory wird man sich auch des beeindruckenden Charakters der Gesänge und Tänze der Zulus bewusst.

Zahlreiche verschiedene ethnische Gruppen bevölkern das facettenreiche Land. Die Menschen Südafrikas sind sehr aufgeschlossen und bringen Touristen herzliche Gastfreundschaft entgegen. Vor allem durch das dunkle Kapitel Südafrikas, die Apartheid, haben die Menschen gelernt positiv und voller Optimismus nach vorne zu blicken und sich für ihre Rechte stark zu machen.

Dennoch lebt noch immer ein Großteil der farbigen Bevölkerung in sehr ärmlichen Verhältnissen, in den sogenannten Townships. Die Townships wurden während der Rassentrennungspolitik in Südafrika gebildet, und stellen die Wohnsiedlungen für schwarze, farbige und indische Bevölkerung dar. Auch nach der Apartheid leben noch viele farbige in den Wellblechhütten. Besonders die schwarzen Bevölkerungsschichten haben sich ihre Traditionen erhalten und führen bei Musik und Tanz noch etlicher ihrer Riten durch, so den Gummiestiefel Tanz (Vorläufer des Stepptanzes). Dabei handelt es sich um einen modernen afrikanischen Tanz, der in der Regel von großen Tanzgruppen an öffentlichen Orten und in Touristenzentren aufgeführt wird.

Traditionsgemäß nimmt die Musik in Südafrika eine sehr große Rolle ein. Cape Jazz, aber auch traditionelle südafrikanische Musik mit Trommeln, Xylophonen und Flöten, ist sehr beliebt.

Südafrika: tipps für Ihre Reise

Die Angebote der Reiseveranstalter für einen Südafrika Urlaub sind zahlreich. Zumeist werden begleitete Touren oder mehrtägige Tagestrips angeboten, um die Weiten Südafrikas zu erkunden. Die klassische Tour dauert zwischen 9 und 15 Tagen und führt über bekannte Städte Südafrikas. Im Cap Programm häufig enthalten ist ein Besuch in den Weinregionen wie Stellenbosch und Paarl, die berühmte Garden Route mit der Big 5 Safari oder der Krüger Nationalpark im Nordosten des Landes. Mit den Big 5 sind die größten Landsäugetiere gemeint: Elefant, Büffel, Nashorn, Leopard und Löwe. Mit einem ausgebildeten Guide, fahren Sie schließlich in einem offenen Jeep durch die rießigen Reservate, auf der Suche nach den Tieren. Sie sollten auf keinen Fall das Auto verlassen und sich an die Anweisungen des Leiters halten. Eine viertägige Abenteuerfahrt durch die Garden Route könnte so aussehen: Besuch bei einer Straußenfarm oder einer Krokodilfarm, Surfen in der Küstenstadt Jeffreys Bay, Kletterabenteuer durch die gigantischen Cango Caves in Oudtshoorn, einem der schönsten Höhlensysteme der Welt, Bungee Jumping von der legendären Bloukrans Brücke, malerische Landschaftsszenarien in Plettenberg Bay erleben, Kanu fahren in Mossel?s Bay und Big 5 Safari im Tsitsikamma-Nationalpark. Die Touren sind sehr empfehlenswert, da Sie einen hervorragenden Überblick über die vielen Facetten Südafrikas erhalten. Natürlich gibt es nicht nur sportliche Touren, sondern auch kulinarische- oder Weintouren, aber auch reine Safaris. Oft werden auch Touren von Südafrika zu den Victoria Fällen in Zimbabwe angeboten, die das Programm der Reiseveranstalter um eine weitre Attraktion bereichern. Bei den imposanten Victoria Wasserfällen handelt es sich um die größten Wasserfälle in Afrika. Sie sind von paradiesisch schöner Natur umgeben und bieten Ihren Augen ein unvergessliches Erlebnis, das in vielen Menschen große Emotionen hervorruft. Tropische Regenwälder und ein außerordentlicher Wildbestand gehören ebenso zu den Vitoria Falls wie auch die exzellenten Hotels.

Sollte die Reise in das benachbarte Swasiland gehen, dann hier ein Hinweis. Reisende sollten sich vorab über die Möglichkeit der Grenzüberquerung beim Deutschen Außenministerium oder bei der Botschaft von Swasiland informieren, nicht alle Übergänge sind immer geöffnet. Viele der Grenzübergänge von Swasiland schließen bereits um 17 Uhr. Die Überfahrt dauert eine gute halbe Stunde, daher sollten Sie frühzeitig planen.

Die Ostküste Südafrikas bietet mit der Provinz Kwazulu Natal einen authentischen Einblick in das wahre Afrika. Einsame Berge, wilde Tiere und viele kleine traditionelle Zulu Dörfer werden Ihnen bei einer Tour durch dieses wunderschöne Stück Afrikas begegnen. Das feucht-warme Klima eignet sich auch optimal für einen traumhaften Strandurlaub. Für Natur- und Wanderfreunde ist der uKhahlamba-Drakensberg im Hochland besonders zu empfehlen. Kulturinteressierte sollten die die Battlefields und die einheimischen Zulus in den Dörfern besuchen, um mehr über die Kolonialgeschichte zu erfahren. Wenn Ihnen der Krüger Nationalpark doch etwas zu überfüllt und großflächig erscheint, wäre ein Besuch in einem der Nationalparks in dieser Provinz ideal. So geht es deutlich ruhiger in den Nationalparks in der Provinz KwaZulu-Natal zu. Besonders die Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve verspricht einen atemberaubenden Einblick in das Leben der Wildtiere. In dem Nationalpark leben 5500 Büffel, 500 Giraffen, 15.000 Antilopen, 80 Leoparden, 200 Löwen, 1800 Zebras, 700 Elefanten und rund 1000 weiße Nashörner. Der Park besitzt die größte Population an weißen Nashörnern in der Welt.

Was Übernachtungen angeht, gibt es zahlreiche Gästehäuser in Südafrika, in denen Sie die Nacht verbringen können. Durch den typisch, englischen Landhaus-Stil, der sich vor allem durch Antiquitäten, Porzellan, Deckchen und viel Liebe zum Detail zum Ausdruck bringt, strahlen die Gästehäuser einen besonders liebevollen Charme aus. Aber auch große Hotelketten und luxuriöse Cottages sowie Design-Hotels sorgen für einen angenehmen Aufenthalt im südlichsten Land des afrikanischen Kontinents.

Die Grenzposten von Swaziland schließen um 17.00 Uhr, stellen Sie sich darauf ein, die Nacht dort zu verbringen, wenn Sie zu Mitte des Tages einreisen, denn eine Durchfahrt dauert gut einen halben Tag. Während Ihres Aufenthaltes in Kwazulu-Natal zögern Sie nicht, in der wunderhübschen kleinen Stadt Santa Lucia Halt zu machen. Dort können sie delikate Meeresfrüchte verkosten und sehr günstige Hotelzimmer finden. Am Hafen können Sie Boote mieten um die Mündung hinaufzufahren und Nilpferde und Krokodile zu beobachten. Seien Sie immer vorsichtig, sich ihnen nicht zu nähern.

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