Die Behauptung, die Bucht von Palma der meistbesuchte Ort auf der Insel, ist noch untertrieben: die Bucht wird von 8 bis 10 Mio. Touristen besucht, die jährlich nach Mallorca kommen.
Palma, deren spanisch-arabische Innenstadt vom Almudaina-Palast dominiert wird ist Inselhaupstat und Anlaufpunkt für Reisebusse voll Kulturtouristen. Man drängt sich in den engen Straßen, den alten Badehäusern, vor der Kathedrale... Die Kathedrale von Palma gilt als einer der schönsten Gotikbauten Spaniens und hat einige Schätze zu bieten, wie z.B. den schmiedeisernen Baldachin von Antoni Gaudi und das mit Edelsteinen geschmückte Reliquienkreuz "Vera Cruz". Im Westen erhebt sich die Silhouette des Palastes von Almudaina, wo nur ein paar der Räume für Besucher zugänglich sind. Nicht weit von dort liegt das kleine Museum von Mallorca, das ihre Kenntnisse im Bereich der Archäologie und der mallorquinischen Gotik vertieft.
Die arabischen Bäder, die einzigen Überreste der einst reichen Maurenstadt, verdienen ebenfalls einen Zwischenstopp. Nicht weit vom Zentrum bietet das Schloss von Bellver eine interessante Besichtigung auf den Spuren der Geschichte Mallorcas und eine der schönsten Aussichten auf Palma und die Bucht. Freunde der modernen Kunst sollten die "Alabasterfestung" genannte Fundacio Pilar i Joan Miro besuchen, wo sich das ehemalige Atelier des Malers befindet und eine Dauerausstellung seiner Werke gezeigt wird.
Im Westen erstrecken sich verstreute Ferienorte, die vor kurzem gebaut wurden und gut gepflegt sind, an der felsigen Küste. Einer der schickeren Orte ist Illetes (wörtlich: kleines Inselchen), der sich mit seinen Golfplätzen und
Luxushotels abhebt. In einer winzigen Bucht gelegen, besteht der Ort Portals Nous hauptsächlich aus privaten Villen und Jachten des Jet Set. Der Hafen ist einer der exklusivsten der ganzen
Balearen. Weiter in gleicher Richtung liegen Palma Nova, einer der ältesten Badeorte der Insel, und Magalluf, zwei mittelgroße und schöne Strände, die aber von der wachsenden Bebauung verunstaltet worden sind. Hierher kommen vorwiegend Touristen aus dem englischsprachigen und skandinavischen Raum. In den letzten Jahren hat hier allerdings die Kleinkriminalität zugenommen. Weiter im Westen entfernt sich die Hauptstraße vom Meer, wo sie bei Santa Ponsa und Paguera wieder entlangführt. Das sind zwei relativ ruhige Badeorte, die jedoch etwas zubetoniert sind. Die Westküste von Palma hält für die Touristen, die abgelegenere Orte suchen, ein paar Überraschungen parat. Die Halbinsel Portal Vells, die sich am Ende der Bucht von Palma befindet und die man über kleine Asphaltstraßen erreicht, bietet die Möglichkeit zu wunderschönen Spaziergängen zwischen Kiefernwäldern und der kleinen Bucht. Wer unbedingt Wassersport betreiben will, wird hier ebenfalls nicht enttäuscht, denn an den meisten Stränden kann man Wasserski laufen sowie segeln und Parasailing machen. Um angenehm von Ort zu Ort zu kommen bietet sich der Mietwagenvermittler
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